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StudioSound Pro

Funktions-Lexikon

Alle Funktionen erklärt

Jeder Regler, jeder Schalter und jeder Fachbegriff aus StudioSound Pro – verständlich erklärt, mit Tipps und dem Weg in der App.

83 Funktionen und Begriffe

Grundlagen & Bedienung

Signalweg

Die feste Reihenfolge, in der StudioSound Pro deine Stimme bearbeitet.

Deine Stimme durchläuft immer dieselbe Kette von Bearbeitungsschritten. Die Reihenfolge ist so gewählt, dass sich die Schritte gegenseitig helfen – zum Beispiel wird Rauschen entfernt, bevor der Kompressor die Stimme lauter macht.

  • Eingangs-Gain
  • Hochpass
  • Brummfilter
  • Rauschunterdrückung
  • Mikrofon-Aktivierung (Gate/Expander)
  • Auto-Pegel
  • Equalizer
  • De-Esser
  • Kompressor
  • Studio-Enhancer
  • Ausgang
  • Limiter (Clipping-Schutz)

Auf der Seite „Signalweg“ siehst du jeden Block mit seinem aktuellen Wert. Ein Klick auf einen Block schaltet ihn aus (Bypass) oder wieder ein. Der orange Balken zeigt, wie stark der Block gerade eingreift.

Tipp Wenn etwas komisch klingt, schalte Blöcke nacheinander aus – so findest du schnell, welcher Schritt es verursacht.

In der App
Seite „Signalweg“ (nur im Studio-Modus sichtbar)
Siehe auch
Bedienmodus: Einfach, Erweitert, StudioAbsenkung (Gain Reduction)

Bedienmodus: Einfach, Erweitert, Studio

Legt fest, wie viele Seiten und Regler die App zeigt.

Der Modus ändert nichts am Klang – nur daran, wie viel du siehst.

  • Einfach: Dashboard, Mikrofon, Auto-Kalibrierung, Aufnahme, Presets, virtuelles Mikrofon, Einstellungen und Konto. Ideal, wenn du einfach gut klingen willst.
  • Erweitert: zusätzlich Equalizer, Kompressor & Dynamik sowie Rauschen & Klang – jeder Effekt einzeln einstellbar.
  • Studio: zusätzlich der Signalweg mit allen Blöcken auf einen Blick.

Springst du über einen Link zu einer ausgeblendeten Seite, wechselt die App automatisch in den erweiterten Modus.

In der App
Umschalter oben rechts in jeder Seite oder „Einstellungen → Bedienung“
Siehe auch
SignalwegDashboard

Dashboard

Die Startseite mit Live-Status, Schnellwahl, Pegeln und Diagnose.

Das Dashboard zeigt alles Wichtige auf einen Blick:

  • Stimm-Orb: die leuchtende Kugel bewegt sich mit deiner Stimme. Darüber steht, ob du live bist (grün), stumm geschaltet (gelb) oder ob das virtuelle Mikrofon nicht verbunden ist.
  • Auto-Kalibrierung starten und Preset wählen.
  • Schnellwahl: deine Presets als Kacheln – ein Klick wechselt den Klang.
  • Pegel & Spektrum: Eingang, Ausgang und wie stark Gate, De-Esser, Kompressor und Limiter gerade arbeiten.
  • Statuskacheln: Mikrofon, virtuelles Mikrofon, Latenz, Audio-Auslastung, Preset, Rauschboden, Sprachaktivität, Aussetzer.
  • Mikrofon-Aktivierung & Rauschunterdrückung direkt einstellbar, die smarten Klangregler und die Diagnose.
In der App
Erster Eintrag in der Seitenleiste
Siehe auch
Live-LeisteSmarte KlangreglerDiagnose

Live-Leiste

Die Leiste unten im Fenster: Mikrofon, Preset, Stumm, Mithören, Pegelverlauf und Verbindung.

Die Live-Leiste ist auf jeder Seite sichtbar – ähnlich wie die Wiedergabeleiste in einer Musik-App.

  • Links: dein Mikrofon und das aktive Preset. Ein Klick öffnet „Mikrofon & Geräte“.
  • Große runde Taste: Mikrofon stumm schalten (rot = stumm).
  • Kopfhörer-Taste: Mithören ein/aus.
  • Mitte: der Pegelverlauf der letzten Sekunden – so siehst du sofort, ob deine Stimme ankommt.
  • Rechts: Verbindungsstatus mit Latenz. Grün = alles läuft, gelb = Hinweis, rot = Problem. Ein Klick öffnet die passende Seite.
In der App
Unterer Fensterrand
Siehe auch
Stummschalten (Strg+M)Mithören (Monitoring)Latenz

Stummschalten (Strg+M)

Schaltet dein Mikrofon sofort komplett stumm – auch für Discord, OBS & Co.

Stumm bedeutet: an das virtuelle Mikrofon geht nur noch Stille. Programme wie Discord sehen dein Mikrofon weiterhin, hören aber nichts. Der Status ist in der Live-Leiste rot markiert.

Tastenkürzel: Strg+M, solange das StudioSound-Fenster aktiv ist.

In der App
Runde Taste in der Live-Leiste, Taste auf „Mikrofon & Geräte“
Siehe auch
Live-Leiste

Dezibel (dB) und dBFS

Die Maßeinheit für Lautstärke-Unterschiede; dBFS misst den Pegel bis zur digitalen Obergrenze.

Dezibel ist logarithmisch: +6 dB verdoppelt etwa den Signalpegel, +10 dB wird ungefähr als doppelt so laut empfunden. Bei Reglern bedeutet 0 dB „unverändert“, positive Werte heben an, negative senken ab.

dBFS (Full Scale) ist die Skala der Pegelanzeigen: 0 dBFS ist die absolute digitale Obergrenze. Alles darüber wird abgeschnitten und verzerrt. Sprache liegt typischerweise zwischen −30 und −10 dBFS, Stille unter −60 dBFS.

In der App
Alle Regler mit „dB“ und alle Pegelanzeigen
Siehe auch
Übersteuerung (Clipping)Pegelanzeige (Eingang & Ausgang)

Frequenz (Hz, kHz)

Wie tief oder hoch ein Ton ist – von 20 Hz (tief) bis 20 kHz (hoch).

Die Frequenz gibt an, wie oft eine Schwingung pro Sekunde passiert. Für die Stimme wichtig:

  • unter 80 Hz: Rumpeln, Trittschall, Pop-Bässe – meist unerwünscht
  • 100–250 Hz: Fülle und Wärme, zu viel klingt dröhnend
  • 250–500 Hz: „Mulm“ – zu viel klingt dumpf und nach Pappkarton
  • 2–5 kHz: Präsenz und Verständlichkeit
  • 5–9 kHz: Zischlaute (S, Sch, Z)
  • ab 10 kHz: Brillanz und „Luft“
In der App
Equalizer, Hochpass, De-Esser, Spektrum
Siehe auch
Parametrischer EqualizerSpektrum (Analyzer)Hochpass (Trittschall-Filter)

Latenz

Die Verzögerung zwischen deinem Sprechen und dem Ton in Discord, OBS & Co.

Jede Bearbeitung braucht ein paar Millisekunden. StudioSound Pro misst die tatsächliche Verzögerung vom Mikrofon bis zum virtuellen Mikrofon und zeigt sie im Dashboard und in der Live-Leiste.

  • Bis etwa 30 ms merkt niemand etwas – auch nicht in Spielen oder Videocalls.
  • 30–60 ms sind für Gespräche und Streams unproblematisch.
  • Die KI-Rauschunterdrückung kostet etwa 20 ms (Stufe „Stark“ etwa 31 ms), die klassische etwa 11 ms.
  • Der Audio-Puffer (Einstellungen) bestimmt den Rest: kleinere Puffer = weniger Latenz, aber mehr Risiko für Aussetzer.
In der App
Statuskachel „Latenz“ im Dashboard, Live-Leiste, Seite „Virtuelles Mikrofon“
Siehe auch
Puffergröße (Samples)RauschunterdrückungAussetzer (Pufferunterläufe)

Lokale Verarbeitung & Datenschutz

Deine Stimme wird nur auf deinem PC bearbeitet – nichts geht in eine Cloud.

Die komplette Sprachbearbeitung inklusive KI-Rauschunterdrückung läuft in Echtzeit auf deinem Computer. Mikrofonsignal und Aufnahmen werden nie hochgeladen. Diagnoseprotokolle enthalten keine Sprachinhalte.

Über das Internet laufen nur Anmeldung, Lizenzprüfung, Updates und – wenn du sie einschaltest – die verschlüsselte Cloud-Sicherung deiner Einstellungen.

In der App
Gilt für die ganze App
Siehe auch
Cloud-Sicherung

Mikrofon & Eingang

Mikrofon auswählen

Wählt das Aufnahmegerät, dessen Stimme bearbeitet wird.

Wähle hier dein echtes Mikrofon, Headset oder Audio-Interface – nicht „CABLE Output“, das ist das virtuelle Mikrofon, in das StudioSound Pro hineinschreibt. Intern wird immer in 32-Bit-Fließkomma und mono gearbeitet.

„Geräte neu suchen“ aktualisiert die Liste, z. B. nach dem Einstecken eines USB-Mikrofons. Wird das Gerät während der Nutzung getrennt, verbindet sich StudioSound Pro automatisch neu, sobald es wieder da ist.

Tipp Unter dem Gerät siehst du Format, Bittiefe und Puffer – praktisch, wenn der Support fragt.

In der App
Seite „Mikrofon & Geräte“ → Mikrofon
Siehe auch
Kanalwahl (beide mischen, links, rechts)Digitaler Gain (Eingangsverstärkung)Virtuelles Mikrofon

Kanalwahl (beide mischen, links, rechts)

Bestimmt, welcher Eingangskanal deines Geräts verwendet wird.

Viele Audio-Interfaces haben zwei Eingänge. Steckt dein Mikrofon nur in Eingang 1, enthält der rechte Kanal nur Rauschen – dann wähle „Nur linker Kanal (Eingang 1)“. „Beide Kanäle mischen“ ist richtig für normale USB-Mikrofone und Headsets.

In der App
Seite „Mikrofon & Geräte“ → Mikrofon
Siehe auch
Mikrofon auswählen

Digitaler Gain (Eingangsverstärkung)

−24 bis +36 dB · Standard 0 dB

Macht das Mikrofonsignal digital lauter oder leiser, bevor es bearbeitet wird.

Der Gain passt den Eingangspegel an, damit die nachfolgenden Effekte richtig arbeiten. Er ist digital – er ersetzt nicht die Hardware-Verstärkung am Mikrofon oder Interface. Ist das Signal schon am Gerät übersteuert, hilft weniger Gain nicht mehr: dann am Gerät leiser drehen.

Hardware-Verstärkung (Gain-Rad) und Phantomspeisung (48 V) stellst du direkt am Mikrofon bzw. Audio-Interface ein.

Tipp Ziel: beim normalen Sprechen schlägt die Pegelanzeige bis etwa −18 bis −10 dBFS aus. Die Auto-Kalibrierung stellt das selbst ein.

In der App
Seite „Mikrofon & Geräte“ → Regler „Digitaler Gain“
Siehe auch
Übersteuerung (Clipping)Pegelanzeige (Eingang & Ausgang)Auto-Kalibrierung

Mithören (Monitoring)

Du hörst deine Stimme in Echtzeit über Kopfhörer – original oder bearbeitet.

Mit dem Mithören kontrollierst du, wie du klingst, während du sprichst.

  • Gerät: wähle deine Kopfhörer.
  • „Bearbeitete Stimme hören“: an = so, wie andere dich hören; aus = das unbearbeitete Original.
  • Lautstärke-Regler für das Mithören.

Über Lautsprecher droht Rückkopplung (Pfeifen/Echo), weil das Mikrofon die Lautsprecher wieder aufnimmt. Die Diagnose warnt dich dann.

In der App
Seite „Mikrofon & Geräte“ → Mithören, Kopfhörer-Taste in der Live-Leiste
Siehe auch
Live-LeisteDiagnose

Live-Testaufnahme (5 Sekunden)

Nimmt 5 Sekunden auf und spielt sie sofort im Vorher/Nachher-Vergleich ab.

Sprich nach dem Klick 5 Sekunden lang. Danach kannst du mit „A: Original“ und „B: Bearbeitet“ direkt vergleichen, was StudioSound Pro aus deiner Stimme macht. Für längere Aufnahmen gibt es die Seite „Aufnahme & Vergleich“.

In der App
Seite „Mikrofon & Geräte“ → Live-Testaufnahme
Siehe auch
Vorher/Nachher-Vergleich (A/B)

Auto-Kalibrierung

Auto-Kalibrierung

Misst in rund 30 Sekunden Mikrofon und Raum und stellt alles passend ein.

Die Kalibrierung hört sich dein Mikrofon und deinen Raum an und richtet die komplette Kette darauf aus – Pegel, Hochpass, Brummfilter, Rauschunterdrückung, Gate-Schwelle, Equalizer, De-Esser, Kompressor und Ausgang.

So läuft sie ab:

  • 5 Sekunden still sein: misst Rauschen, Brummen und Klicks im Raum.
  • Einen kurzen Text normal vorlesen: misst Klangcharakter, Bandbreite und Lautstärke deiner Stimme.
  • 5 Sekunden lauter sprechen: prüft, ob etwas übersteuert.

Danach siehst du das Ergebnis mit Vorher/Nachher und kannst es übernehmen, nachjustieren oder als Profil speichern.

Tipp Sprich so, wie du es auch in Discord oder im Stream tust – im gewohnten Abstand zum Mikrofon. Nach einem Umzug des Mikrofons oder in einem neuen Raum einfach neu kalibrieren.

In der App
Seite „Auto-Kalibrierung“, Taste „Auto-Kalibrierung starten“ im Dashboard
Siehe auch
Nachjustieren nach der KalibrierungKlangbalance & Vorher/Nachher-WerteDigitaler Gain (Eingangsverstärkung)

Nachjustieren nach der Kalibrierung

Ein-Klick-Korrekturen am Ergebnis: natürlicher, wärmer, kräftiger, klarer, mehr Bass, weniger Hintergrund.

Gefällt dir das Ergebnis fast, nutze die Tasten unter der Auswertung:

  • Natürlich lassen: weniger Obertöne und Sättigung, sanftere Kompression.
  • Wärmer machen: mehr Grundton, etwas weniger Höhen, leichte Sättigung.
  • Kräftiger machen: mehr Dichte und Präsenz.
  • Klarer machen: weniger Mulm, mehr Brillanz.
  • Mehr Bass: mehr Tiefen, Hochpass weiter unten.
  • Weniger Hintergrundgeräusche: stärkere Rauschunterdrückung und Mikrofon-Aktivierung.

Jeder Klick wirkt sofort im Vorher/Nachher-Vergleich. „Übernehmen“ setzt die Einstellung live, „Profil speichern“ legt sie als Preset ab.

In der App
Seite „Auto-Kalibrierung“ → Ergebnis
Siehe auch
Auto-KalibrierungPresets

Klangbalance & Vorher/Nachher-Werte

Zeigt, wie dein Mikrofon klingt, wohin die Kalibrierung will und was dabei herauskommt.

Das Diagramm „Klangbalance“ zeigt drei Kurven über die Frequenz: dein Mikrofon vorher, das Studio-Ziel und das Ergebnis nachher. Liegt „Nachher“ nah am Ziel, ist die Stimme ausgewogen.

Daneben vergleichen Balken die gemessenen Werte – zum Beispiel Hintergrund in Sprechpausen und Rauschen während du sprichst. Kürzer ist besser. Darunter stehen die erkannten Probleme (z. B. Brummen, leises Mikrofon) und welche Werte eingestellt wurden.

„A: Vorher“, „B: Nachher“ und „A/B im Wechsel“ (wechselt alle 3 Sekunden) spielen deine Kalibrierungsaufnahme ab – gleich laut, damit du nur den Klang vergleichst.

In der App
Seite „Auto-Kalibrierung“ → Ergebnis
Siehe auch
Auto-KalibrierungVorher/Nachher-Vergleich (A/B)

Rauschen & Störgeräusche

Rauschunterdrückung

Entfernt Tastatur, Lüfter, Rauschen und Hintergrund in Echtzeit – lokal, ohne Cloud.

Die Rauschunterdrückung trennt deine Stimme von Geräuschen. Es gibt vier Stufen:

  • Aus: keine Bearbeitung, keine zusätzliche Latenz.
  • Leicht: entfernt Geräusche, lässt etwas Raumklang drin – am natürlichsten.
  • Ausgeglichen: entfernt Tastatur, Lüfter und Hintergrund; Pausen ohne Sprache werden zusätzlich um 30 dB abgesenkt. Die beste Wahl für die meisten.
  • Stark: maximale Unterdrückung (KI + klassischer Filter), Pausen komplett stumm. Kann sehr leise Silben und Atmer dämpfen.

Den Balken „Absenkung“ siehst du rechts: er zeigt, wie viel gerade entfernt wird.

Tipp Lieber eine Stufe weniger und dafür die Mikrofon-Aktivierung nutzen – das klingt natürlicher als „Stark“.

In der App
Seite „Rauschen & Klang“, Auswahl im Dashboard, smarter Regler „Rauschunterdr.“
Siehe auch
KI (RNNoise) oder Klassisch (DSP)Mikrofon-Aktivierung / Noise GateLatenz

KI (RNNoise) oder Klassisch (DSP)

Zwei Verfahren der Rauschunterdrückung: KI für Tastatur & Stimmen, klassisch für gleichmäßiges Rauschen.

  • KI (RNNoise): ein neuronales Netz erkennt, was Sprache ist und was nicht. Deutlich besser gegen Tastatur, Mausklicks, Stimmen und Geräusche im Hintergrund. Zusätzliche Latenz etwa 20 ms (Stark: etwa 31 ms). Arbeitet mit 48 kHz – bei anderen Abtastraten nimmt die App automatisch das klassische Verfahren.
  • Klassisch (DSP): ein spektraler Filter, der das gleichbleibende Grundrauschen lernt und abzieht. Sehr gut gegen Lüfter, Rauschen und Klimaanlage, weniger gegen Klicks. Geringere Latenz (etwa 11 ms). In der Stufe „Stark“ (bis −42 dB) kann die Stimme leicht „wässrig“ klingen.

RNNoise stammt von Xiph.Org und steht unter einer offenen BSD-Lizenz.

In der App
Seite „Rauschen & Klang“ → Rauschunterdrückung → Verfahren
Siehe auch
RauschunterdrückungAbtastrate (Hz)

Brummfilter

Oberwellen 1–6 · Standard 4 · standardmäßig aus

Entfernt elektrisches Brummen (50 Hz bzw. 60 Hz) samt Oberwellen.

Brummen entsteht oft durch Masseschleifen, ungeschirmte Kabel oder Netzteile in der Nähe. Der Filter schneidet die Netzfrequenz und ihre Vielfachen (Oberwellen) sehr schmal heraus, ohne die Stimme zu verändern.

  • Netzfrequenz: 50 Hz in Europa, 60 Hz in Nordamerika.
  • Oberwellen: wie viele Vielfache (100, 150, 200 Hz …) zusätzlich entfernt werden.

Die Auto-Kalibrierung erkennt Brummen und schaltet den Filter bei Bedarf ein.

In der App
Seite „Rauschen & Klang“ → Brummfilter
Siehe auch
Hochpass (Trittschall-Filter)Auto-Kalibrierung

Hochpass (Trittschall-Filter)

20–400 Hz · Standard 80 Hz · 12 oder 24 dB/Oktave

Entfernt alles unterhalb der Stimme: Rumpeln, Trittschall, Pop-Bässe.

Ein Hochpass lässt hohe Frequenzen durch und blendet tiefe aus. Unterhalb von etwa 70–100 Hz enthält Sprache praktisch nichts Nützliches – dafür Tischklopfen, Schritte, Lüfterbrummen und Pop-Geräusche.

  • Frequenz: ab hier wird abgesenkt. Höher = schlanker, tiefer = voller.
  • Flankensteilheit: 12 dB/Oktave (sanft) oder 24 dB/Oktave (steil).

Tipp Tiefe Stimmen: eher 60–80 Hz. Helle Stimmen: 90–120 Hz. Der smarte Regler „Bass“ verschiebt den Hochpass mit.

In der App
Seite „Equalizer“ → Hochpass
Siehe auch
Frequenz (Hz, kHz)Parametrischer Equalizer

Rauschboden

Wie laut es bei dir ist, wenn du nicht sprichst.

Der Rauschboden ist der Pegel in deinen Sprechpausen – Lüfter, Raum, Elektronik. Gemessen in dBFS:

  • unter −55 dBFS (grün): sehr ruhig
  • −55 bis −45 dBFS (gelb): hörbar, Rauschunterdrückung hilft
  • über −45 dBFS (rot): laut – stärkere Rauschunterdrückung oder Störquellen reduzieren

Ist der Raum deutlich lauter als bei der letzten Kalibrierung, empfiehlt die Diagnose eine neue Kalibrierung.

In der App
Statuskachel „Rauschboden“ im Dashboard
Siehe auch
RauschunterdrückungDiagnose

Mikrofon-Aktivierung (Gate)

Mikrofon-Aktivierung / Noise Gate

Hält das Mikrofon in Sprechpausen geschlossen, damit Tastatur und Raum nicht durchkommen.

Das Gate öffnet erst, wenn deine Stimme laut genug ist, und schließt kurz nach dem letzten Wort wieder. Zwei Modi:

  • Sprachaktivierung (hart): unter der Schwelle ist das Mikro komplett stumm – wie die Sprachaktivierung in Discord, nur genauer. Kurze Klicks öffnen es dank Klickfilter nicht.
  • Sanfter Expander: Pausen werden nur leiser gemacht statt stumm. Klingt natürlicher, leise Wörter gehen nicht verloren.

Im Dashboard stellst du die Schwelle direkt am Balken ein: der Balken ist dein aktueller Pegel, der weiße Griff die Schwelle. Grün = Mikro offen, grau = zu.

Tipp Ziehe den Griff knapp über den Pegel, den Tastatur und Hintergrund erreichen – aber unter deine normale Sprechlautstärke.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Mikrofon-Aktivierung, Dashboard → Mikrofon-Aktivierung
Siehe auch
Schwelle (Threshold)KlickfilterHold (Haltezeit)Tiefe (Range)

Schwelle (Threshold)

Gate −90 bis 0 dB (Standard −45 dB) · Kompressor −60 bis 0 dB (Standard −22 dB)

Ab diesem Pegel greift ein Effekt – beim Gate: ab hier geht das Mikrofon auf.

Die Schwelle ist der Grenzwert in dB. Beim Gate öffnet das Mikrofon, sobald dein Pegel darüber liegt. Beim Kompressor und De-Esser beginnt die Absenkung erst oberhalb der Schwelle.

Je höher (näher an 0 dB) die Schwelle, desto lauter musst du sein, damit der Effekt reagiert.

In der App
Mikrofon-Aktivierung, De-Esser, Kompressor (dort „Threshold“)
Siehe auch
Mikrofon-Aktivierung / Noise GateKompressorDe-Esser

Tiefe (Range)

0–80 dB

Wie stark das Gate in Pausen absenkt – ab 60 dB ist es praktisch stumm.

Die Tiefe legt fest, um wie viele dB das Signal bei geschlossenem Gate leiser wird. 10–20 dB nimmt den Hintergrund nur zurück, ab 60 dB ist es komplett still.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Mikrofon-Aktivierung
Siehe auch
Mikrofon-Aktivierung / Noise Gate

Hold (Haltezeit)

0–1000 ms · Standard 250 ms

So lange bleibt das Mikrofon nach dem letzten Wort offen.

Hold verhindert, dass das Gate zwischen Wörtern oder bei kurzen Atempausen zuklappt und Wortenden abschneidet. Zu kurz: Wörter klingen abgehackt. Zu lang: nach dem Satz ist noch kurz Tastatur zu hören.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Mikrofon-Aktivierung
Siehe auch
Mikrofon-Aktivierung / Noise GateRelease (Rücklaufzeit)

Klickfilter

0–60 ms · Standard 10 ms

Kurze Geräusche wie Tasten- und Mausklicks öffnen das Mikrofon nicht.

Der Pegel muss mindestens so lange über der Schwelle liegen, bevor das Gate öffnet. Ein Tastenanschlag dauert nur wenige Millisekunden, ein Wort deutlich länger – so werden Klicks ignoriert.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Mikrofon-Aktivierung
Siehe auch
Vorlauf (Lookahead)Mikrofon-Aktivierung / Noise Gate

Vorlauf (Lookahead)

Gate 0–30 ms (Standard 10 ms) · Limiter 0,1–5 ms (Standard 1,5 ms)

Verzögert das Signal minimal, damit Wortanfänge trotz Klickfilter nicht abgeschnitten werden.

Weil das Gate wegen des Klickfilters erst etwas später öffnet, würde der erste Laut eines Wortes fehlen. Der Vorlauf schaut ein paar Millisekunden voraus und öffnet rechtzeitig. Er kostet genau so viel Latenz, wie eingestellt ist. Auch der Limiter hat einen eigenen Lookahead.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Mikrofon-Aktivierung und Limiter
Siehe auch
KlickfilterLatenzLimiter / Clipping-Schutz

Hysterese

0–12 dB · Standard 4 dB

Abstand zwischen Öffnen und Schließen des Gates – verhindert Flattern.

Mit Hysterese schließt das Gate erst, wenn der Pegel einige dB unter die Öffnungsschwelle fällt. Ohne sie würde das Gate bei Pegeln knapp an der Schwelle ständig auf- und zugehen („flattern“).

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Mikrofon-Aktivierung
Siehe auch
Schwelle (Threshold)Mikrofon-Aktivierung / Noise Gate

Verhältnis (Expander)

1:1 bis 20:1 · Standard 2,5:1

Wie stark der sanfte Expander leise Stellen zusätzlich leiser macht.

Im Modus „Sanfter Expander“ wird alles unter der Schwelle im eingestellten Verhältnis abgesenkt: bei 2:1 wird aus 10 dB unter der Schwelle 20 dB. Höher = deutlicher, niedriger = sanfter.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Mikrofon-Aktivierung (Modus „Sanfter Expander“)
Siehe auch
Mikrofon-Aktivierung / Noise GateRatio (Verhältnis)

Lautstärke & Dynamik

Kompressor

Gleicht Lautstärkeschwankungen aus und macht die Stimme dichter und präsenter.

Der Kompressor senkt laute Stellen ab, sobald sie die Schwelle (Threshold) überschreiten. Danach wird alles wieder angehoben (Makeup). Ergebnis: leise und laute Passagen liegen näher beieinander – die Stimme wirkt professionell und geht im Spiel- oder Stream-Sound nicht unter.

  • Threshold: ab hier wird komprimiert.
  • Ratio: wie stark.
  • Attack/Release: wie schnell er zupackt und loslässt.
  • Knee: wie weich der Übergang ist.
  • Makeup: Ausgleich der Lautstärke (oder automatisch).
  • Klangcharakter: verschiedene Arbeitsweisen.

Die Kennlinie rechts zeigt Eingang gegen Ausgang, der Punkt deinen aktuellen Pegel.

Tipp Für Sprache: Ratio 2:1 bis 4:1 und 3–8 dB Absenkung. Mehr klingt schnell gepresst.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Kompressor, smarter Regler „Kompression“
Siehe auch
Schwelle (Threshold)Ratio (Verhältnis)Attack (Ansprechzeit)Release (Rücklaufzeit)KneeMakeup (Aufholverstärkung)Klangcharakter des KompressorsAbsenkung (Gain Reduction)

Ratio (Verhältnis)

1:1 bis 20:1 · Standard 3:1

Wie stark der Kompressor laute Stellen absenkt.

Bei 3:1 wird ein Pegel, der 9 dB über der Schwelle liegt, auf 3 dB darüber reduziert. 1:1 = keine Kompression, ab etwa 10:1 wirkt der Kompressor wie ein Begrenzer.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Kompressor
Siehe auch
KompressorVerhältnis (Expander)

Attack (Ansprechzeit)

Kompressor 0,05–200 ms (Standard 8 ms) · Gate 0,1–50 ms

Wie schnell ein Effekt reagiert, wenn der Pegel steigt.

Kurze Attack (unter 5 ms) fängt auch schnelle Spitzen ab, kann aber Konsonanten weicher machen. Längere Attack lässt den Anschlag eines Wortes durch und klingt lebendiger. Beim Gate bestimmt Attack, wie schnell es öffnet.

In der App
Kompressor, Mikrofon-Aktivierung
Siehe auch
Release (Rücklaufzeit)Kompressor

Release (Rücklaufzeit)

5–2000 ms (Limiter 5–1000 ms)

Wie schnell ein Effekt wieder loslässt, wenn der Pegel sinkt.

Zu kurz: der Kompressor „pumpt“, das Gate klappert. Zu lang: nach lauten Stellen bleibt die Stimme kurz zu leise. Für Sprache sind 80–200 ms ein guter Bereich.

In der App
Kompressor, Mikrofon-Aktivierung, Limiter
Siehe auch
Attack (Ansprechzeit)Hold (Haltezeit)Kompressor

Knee

0–24 dB · Standard 6 dB

Wie weich der Kompressor um die Schwelle herum einsetzt.

Bei 0 dB (hartes Knie) setzt die Kompression exakt an der Schwelle schlagartig ein. Ein weiches Knie (6–12 dB) blendet sie allmählich ein – unauffälliger und für Sprache meist angenehmer.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Kompressor
Siehe auch
Kompressor

Makeup (Aufholverstärkung)

−12 bis +24 dB · Standard 3 dB

Hebt die Stimme nach der Kompression wieder auf die richtige Lautstärke.

Kompression macht laute Stellen leiser – insgesamt wird die Stimme dadurch leiser. Makeup gleicht das aus. Mit „Automatisch“ berechnet die App den Ausgleich aus Threshold und Ratio selbst.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Kompressor
Siehe auch
KompressorAusgang (Ausgangslautstärke)

Klangcharakter des Kompressors

Sechs Arbeitsweisen: von unauffällig bis vintage.

  • Transparent: möglichst unhörbar, reine Lautstärkekontrolle.
  • Broadcast: dicht und gleichmäßig wie im Radio, mit einem Hauch Farbe.
  • Vocal: auf Sprache abgestimmt, reagiert auf Spitzen – der Standard.
  • Schnell (FET-Stil): sehr schnelle Attack, packt kräftig zu, deutliche Färbung – durchsetzungsstark.
  • Weich (Opto-Stil): langsamere, programmabhängige Regelung, sehr musikalisch und sanft.
  • Vintage-Charakter: warme, analog wirkende Färbung.
In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Kompressor → Klangcharakter
Siehe auch
Kompressor

De-Esser

Frequenz 2–12 kHz (Standard 6,5 kHz) · Schwelle −60 bis 0 dB (Standard −30 dB) · Intensität 0–18 dB (Standard 8 dB)

Zähmt scharfe S-, Sch- und Zischlaute, nur wenn sie zu laut werden.

Zischlaute liegen etwa zwischen 5 und 9 kHz und werden durch Kompression und Präsenz oft unangenehm scharf. Der De-Esser senkt sie gezielt ab – nur in dem Moment, in dem sie auftreten.

  • Frequenz: wo deine Zischlaute liegen.
  • Schwelle: ab welchem Pegel er eingreift.
  • Intensität: maximale Absenkung.
  • Modus Frequenzselektiv: senkt nur den Zischbereich ab (natürlicher).
  • Modus Breitband: senkt kurz die ganze Stimme ab (kräftiger).
In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → De-Esser
Siehe auch
Frequenz (Hz, kHz)Präsenz

Auto-Pegel (Vocal Leveler)

Zielpegel −40 bis −6 dB (Standard −20 dB) · Max. Korrektur 0–18 dB (Standard 9 dB)

Regelt deine Sprachlautstärke langsam nach – nur während du sprichst.

Der Auto-Pegel hält deine Stimme über längere Zeit auf einem Zielpegel, zum Beispiel wenn du dich zurücklehnst oder leiser wirst. Er regelt sanft und nur bei Sprache – Pausen werden nicht hochgezogen, nichts „pumpt“.

  • Zielpegel: wie laut die Stimme im Mittel sein soll.
  • Max. Korrektur: wie viel er höchstens anhebt oder absenkt.

Tipp Praktisch für Podcasts und lange Streams. Standardmäßig aus; das Preset „Podcast Professional“ schaltet ihn ein.

In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Auto-Pegel
Siehe auch
KompressorDigitaler Gain (Eingangsverstärkung)

Limiter / Clipping-Schutz

Obergrenze −12 bis 0 dBFS (Standard −1 dBFS)

Verhindert Übersteuerung, bevor sie entsteht – sollte immer an sein.

Der Limiter ist der letzte Schritt im Signalweg. Er schaut ein kleines Stück voraus (Lookahead) und lässt den Pegel nie über die Obergrenze steigen. So verzerrt nichts, auch wenn du plötzlich lachst oder schreist.

  • Obergrenze: der maximale Ausgangspegel in dBFS.
  • Release: wie schnell er nach einer Spitze loslässt.
  • Lookahead: wie weit er vorausschaut.
In der App
Seite „Kompressor & Dynamik“ → Limiter
Siehe auch
Übersteuerung (Clipping)Ausgang (Ausgangslautstärke)Vorlauf (Lookahead)

Ausgang (Ausgangslautstärke)

Wie laut deine bearbeitete Stimme beim virtuellen Mikrofon ankommt.

Der Ausgang regelt die Gesamtlautstärke am Ende der Kette – zum Beispiel wenn dich andere in Discord zu leise hören. Der Limiter schützt danach weiter vor Übersteuerung. Am einfachsten über den smarten Regler „Ausgang“.

In der App
Smarter Regler „Ausgang“ im Dashboard, Seite „Signalweg“
Siehe auch
Limiter / Clipping-SchutzSmarte Klangregler

Klang & Equalizer

Parametrischer Equalizer

Gain je Band −18 bis +18 dB

Formt die Klangfarbe: 10 Bänder, jedes mit Frequenz, Gain, Güte (Q) und Filtertyp.

Der Equalizer hebt einzelne Frequenzbereiche an oder senkt sie ab. Die Kurve zeigt das Ergebnis, dahinter das Live-Spektrum deiner Stimme.

  • Punkt ziehen: links/rechts = Frequenz, hoch/runter = Gain.
  • Mausrad über einem Punkt: Bandbreite (Q).
  • Doppelklick: Band an/aus.
  • Rechtsklick: Filtertyp wählen.
  • Rückgängig, Wiederherstellen und „EQ zurücksetzen“ darunter.

Im Bereich „Band“ stellst du das gewählte Band per Regler genau ein.

Tipp Erst absenken, dann anheben: Mulm bei 250–400 Hz etwas raus wirkt oft besser als Höhen hinzuzufügen.

In der App
Seite „Equalizer“
Siehe auch
FiltertypenQ (Güte, Bandbreite)Frequenz (Hz, kHz)Spektrum (Analyzer)Hochpass (Trittschall-Filter)

Filtertypen

Welche Form ein EQ-Band hat: Glocke, Shelf, Hochpass, Tiefpass, Bandpass oder Kerbfilter.

  • Glocke (Bell): hebt oder senkt einen Bereich um die Frequenz herum – der Standard.
  • Low-Shelf: verändert alles unterhalb der Frequenz gleichmäßig (Bass).
  • High-Shelf: verändert alles oberhalb der Frequenz (Höhen, Luft).
  • Hochpass: blendet alles darunter aus.
  • Tiefpass: blendet alles darüber aus.
  • Bandpass: lässt nur einen Bereich durch (Telefon-Effekt).
  • Kerbfilter (Notch): schneidet eine einzelne Frequenz sehr schmal heraus, z. B. ein Pfeifen.
In der App
Seite „Equalizer“ → Band → Filtertyp oder Rechtsklick auf einen Punkt
Siehe auch
Parametrischer Equalizer

Q (Güte, Bandbreite)

0,1–18 · Standard 1,0

Wie breit oder schmal ein EQ-Band wirkt.

Niedriger Q (0,5–1) = breit und musikalisch, für allgemeine Klangfarbe. Hoher Q (5–18) = sehr schmal, um einzelne Störfrequenzen zu entfernen. Mit dem Mausrad über einem Punkt änderst du Q direkt in der Kurve.

In der App
Seite „Equalizer“ → Band → Q
Siehe auch
Parametrischer Equalizer

Studio-Enhancer

Präsenz, Wärme, Bass, Brillanz je −12 bis +12 dB · Exciter, Sättigung 0–1

Veredelt die Stimme: Präsenz, Wärme, Bass, Brillanz, Obertöne und Sättigung.

Der Enhancer ist eine schnelle „Klang-Abkürzung“ mit sechs Reglern – sparsam eingesetzt am wirkungsvollsten.

  • Präsenz (um 4 kHz): Verständlichkeit und Durchsetzungskraft.
  • Wärme (um 220 Hz): Fülle und Körper.
  • Bass (Shelf um 110 Hz): Tiefe und Volumen.
  • Brillanz (Shelf um 11 kHz): Glanz und Luft.
  • Exciter: erzeugt feine Obertöne für mehr Detail.
  • Sättigung: sanfte, analog wirkende Verdichtung.
  • Sättigungsart: Röhre (warm, etwas mehr Grundton) oder Band (weich, rund).
In der App
Seite „Rauschen & Klang“ → Studio-Enhancer
Siehe auch
PräsenzWärmeBrillanz (Luft)Exciter (Obertöne)Sättigung (Röhre / Band)

Präsenz

Der Bereich um 4 kHz – macht die Stimme deutlich und nach vorne.

Mehr Präsenz lässt dich im Spiel- oder Stream-Sound besser verstehen. Zu viel klingt hart und scharf. Beim smarten Regler „Präsenz“ greift der De-Esser automatisch etwas früher.

In der App
Studio-Enhancer, smarter Regler „Präsenz“
Siehe auch
Studio-EnhancerDe-Esser

Wärme

Der Grundtonbereich um 220 Hz – Fülle und Körper der Stimme.

Mehr Wärme klingt voller und angenehmer, besonders bei dünnen Headset-Mikrofonen. Zu viel klingt dröhnend oder dumpf. Der smarte Regler „Wärme“ fügt zusätzlich etwas Sättigung hinzu.

In der App
Studio-Enhancer, smarter Regler „Wärme“
Siehe auch
Studio-EnhancerSmarte Klangregler

Brillanz (Luft)

Die obersten Höhen ab etwa 11 kHz – Glanz und Offenheit.

Brillanz macht die Stimme offen und hochwertig. Zu viel betont Rauschen und Zischlaute.

In der App
Studio-Enhancer, smarter Regler „Klarheit“
Siehe auch
Studio-EnhancerDe-Esser

Exciter (Obertöne)

0–1 · Standard 0

Erzeugt feine Obertöne, damit die Stimme detailreicher klingt.

Der Exciter fügt hohe Obertöne hinzu, die im Original fehlen oder vom Mikrofon verschluckt wurden. Das hilft besonders bei günstigen oder dumpfen Mikrofonen. Wenig reicht.

In der App
Studio-Enhancer
Siehe auch
Studio-EnhancerSättigung (Röhre / Band)

Sättigung (Röhre / Band)

0–1 · Standard 0

Sanfte, analog wirkende Verdichtung für mehr Charakter.

Sättigung ahmt nach, wie Röhrengeräte und Tonbänder ein Signal leicht verzerren und dabei wärmer machen. „Röhre“ betont den Grundton, „Band“ rundet weicher ab. In kleinen Mengen klingt die Stimme dichter, in großen Mengen hörbar verzerrt.

In der App
Studio-Enhancer → Sättigung und Sättigungsart
Siehe auch
Studio-EnhancerExciter (Obertöne)

Smarte Klangregler

Acht einfache Regler, die im Hintergrund mehrere Effekte gleichzeitig steuern.

Statt Dutzender Fachregler stellst du hier mit acht Reglern von 0 bis 100 alles Wichtige ein. 50 ist neutral, ein Doppelklick setzt auf 50 zurück. Die Regler wirken zusätzlich zum gewählten Preset.

  • Wärme: mehr Grundton und sanfte Sättigung.
  • Bass: Tiefen-Shelf, und der Hochpass wandert mit nach unten.
  • Klarheit: weniger Mulm, mehr Brillanz und Obertöne.
  • Präsenz: Präsenzband um 4 kHz, der De-Esser greift mit.
  • Kompression: Threshold, Ratio und Makeup gemeinsam.
  • Rauschunterdr.: Stufe der Rauschunterdrückung und Gate-Tiefe.
  • Natürlichkeit: höher = insgesamt zurückhaltendere Bearbeitung.
  • Ausgang: Lautstärke des virtuellen Mikrofons.
In der App
Dashboard → Smarte Klangregler
Siehe auch
DashboardStudio-EnhancerKompressor

Presets & Profile

Presets

Gespeicherte Klang-Einstellungen, die du mit einem Klick wechselst.

Ein Preset speichert die komplette Kette – Rauschunterdrückung, Gate, EQ, Kompressor, Enhancer und Limiter. Mikrofon, Eingangs-Gain und die smarten Regler bleiben beim Wechsel erhalten.

  • Werkspresets sind schreibgeschützt; ändere eines und speichere es mit „Speichern unter …“ als eigenes.
  • Eigene Presets liegen als .sspreset-Dateien im Benutzerordner – importieren, exportieren und austauschen.
  • „(geändert)“ hinter dem Namen heißt: du hast Werte verstellt, aber noch nicht gespeichert.
  • Ein Doppelklick in der Liste lädt ein Preset sofort; auf dem Dashboard geht es über die Schnellwahl-Kacheln.
In der App
Seite „Presets“, Schnellwahl und Auswahlfeld im Dashboard
Siehe auch
Werkspresets im ÜberblickPresets teilen (Code)Profile pro Programm

Werkspresets im Überblick

Zwölf fertige Klangprofile für Gaming, Streaming, Podcast und mehr.

  • Natural Studio: klar, ausgewogen und natürlich – der beste Start.
  • Deep Broadcast: voll, warm, kräftig und radiotauglich.
  • Podcast Professional: konstante Lautstärke und hohe Verständlichkeit (mit Auto-Pegel).
  • Gaming Pro: deutlich, direkt, ohne starke Nebengeräusche.
  • Streaming Studio: präsente Stimme für Livestreams.
  • Warm Voice: mehr Wärme und Körper.
  • Crystal Clear: besonders deutliche Artikulation.
  • Radio Host: verdichteter Broadcast-Sound.
  • Voiceover: natürlich, sauber und professionell.
  • Quiet Room: stärkere Geräuschreduzierung für laute Umgebungen.
  • Soft Vocal: sanfte, wenig aggressive Dynamik.
  • Custom Studio: neutraler Ausgangspunkt für dein eigenes Profil.
In der App
Seite „Presets“, Schnellwahl im Dashboard
Siehe auch
Presets

Presets teilen (Code)

Gib deinen Sound als Text-Code an Freunde weiter – per Discord, WhatsApp & Co.

„Mit Freunden teilen“ kopiert einen Code (beginnt mit SSP1-) in die Zwischenablage. Füge ihn einfach in einen Chat ein. Deine Freunde klicken auf „Code von Freunden einfügen“ und haben sofort denselben Sound. Der Code enthält nur Klang-Einstellungen – keine persönlichen Daten und keine Aufnahmen.

In der App
Seite „Presets“ → Presets
Siehe auch
Presets

Profile pro Programm

Lädt automatisch das passende Preset, sobald ein bestimmtes Programm läuft.

Lege fest, welches Preset zu welchem Programm gehört – etwa „Gaming Pro“ für dein Spiel und „Podcast Professional“ für Zoom. Läuft eines dieser Programme, schaltet StudioSound Pro um; wird es beendet, kommt deine vorherige Einstellung zurück. Die oberste Zeile hat die höchste Priorität, wenn mehrere Programme gleichzeitig laufen.

„Automatisch umschalten“ schaltet die Funktion als Ganzes ein oder aus. Mit „…“ wählst du aus den gerade laufenden Programmen.

In der App
Seite „Presets“ → Profile pro Programm
Siehe auch
Presets

Virtuelles Mikrofon

Virtuelles Mikrofon

So kommt deine bearbeitete Stimme in Discord, OBS, Zoom, Teams und Spiele.

StudioSound Pro schreibt deine bearbeitete Stimme in ein virtuelles Audiogerät (VB-CABLE). Andere Programme sehen es wie ein normales Mikrofon namens „CABLE Output“.

  • „Bearbeitete Stimme an das virtuelle Mikrofon senden“ muss an sein.
  • „Automatisch verbinden“ findet das Kabel und richtet alles ein.
  • „Als Windows-Standardmikrofon setzen“ macht CABLE Output systemweit zum Standard – Programme ohne eigene Auswahl nutzen dann automatisch deine bearbeitete Stimme. „Vorheriges Mikrofon wiederherstellen“ macht das rückgängig.

Die Statuskacheln zeigen, ob VB-CABLE installiert ist, ob die Ausgabe läuft, das Format und die Latenz.

In der App
Seite „Virtuelles Mikrofon“
Siehe auch
VB-CABLEIn Discord, OBS & Co. auswählenLatenz

VB-CABLE

Das kostenlose virtuelle Audiokabel von VB-Audio, über das deine Stimme in andere Programme gelangt.

VB-CABLE wird mit StudioSound Pro installiert. Falls es fehlt: „VB-CABLE herunterladen“, ZIP entpacken, „VBCABLE_Setup_x64.exe“ per Rechtsklick als Administrator ausführen und den PC neu starten.

VB-CABLE ist Donationware von VB-Audio (www.vb-cable.com). Es hat zwei Seiten: „CABLE Input“ (hier schreibt StudioSound Pro hinein) und „CABLE Output“ (das wählst du in Discord & Co. als Mikrofon).

Tipp Optional kannst du „CABLE Output“ in den Windows-Soundeinstellungen in „StudioSound Pro Microphone“ umbenennen.

In der App
Seite „Virtuelles Mikrofon“ → Einrichtung
Siehe auch
Virtuelles Mikrofon

In Discord, OBS & Co. auswählen

Wähle in jedem Programm „CABLE Output“ als Mikrofon bzw. Eingabegerät.

  • Discord: Einstellungen → Sprache & Video → Eingabegerät: CABLE Output. Discords eigene Rauschunterdrückung (Krisp) und Echo-Unterdrückung am besten ausschalten – StudioSound Pro macht das schon.
  • OBS: Audio-Eingangsquelle hinzufügen → Gerät: CABLE Output.
  • Zoom / Teams / Google Meet: Audio-Einstellungen → Mikrofon: CABLE Output.
  • Spiele: im Sprachchat-Menü das Mikrofon auf CABLE Output stellen oder CABLE Output als Windows-Standard setzen.
In der App
Seite „Virtuelles Mikrofon“ → In Discord, OBS & Co. auswählen
Siehe auch
Virtuelles MikrofonVB-CABLE

Windows-Mikrofon-Datenschutz

Windows muss Apps den Zugriff auf das Mikrofon erlauben – sonst kommt nur Stille an.

Liefert dein Mikrofon nur Stille, prüfe in Windows: Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Mikrofon → „Mikrofonzugriff“ und „Desktop-Apps den Zugriff auf das Mikrofon erlauben“ müssen an sein. Die Taste „Mikrofon-Datenschutz öffnen“ bringt dich direkt dorthin.

In der App
Seite „Virtuelles Mikrofon“ → Einrichtung
Siehe auch
Diagnose

Aufnahme & Vergleich

Aufnahme-Studio

Nimmt immer beide Versionen gleichzeitig auf: Original und bearbeitet (WAV, 24 Bit).

Mit „Aufnahme starten“ speichert StudioSound Pro deine Stimme zweimal – unbearbeitet und bearbeitet, sample-genau gleich lang. So kannst du später vergleichen oder das Original mit anderen Einstellungen neu berechnen.

  • Pause und Stopp.
  • „Ordner wählen“/„Ordner öffnen“: wo die Aufnahmen liegen.
  • „Beim Aufnehmen mithören“: du hörst dich dabei über Kopfhörer.
  • Die Liste zeigt alle Aufnahmen mit Datum und Größe.
In der App
Seite „Aufnahme & Vergleich“ → Aufnahme-Studio
Siehe auch
Vorher/Nachher-Vergleich (A/B)Normalisieren, Stille entfernen, Zuschneiden, Export

Vorher/Nachher-Vergleich (A/B)

Hör sofort den Unterschied: A = Original, B = bearbeitet – synchron und gleich laut.

Beide Spuren stammen aus derselben Aufnahme und laufen sample-genau synchron. Beim Umschalten springst du an dieselbe Stelle.

  • „Lautheit angleichen“: A und B gleich laut, damit du nur den Klang vergleichst – lauter wirkt sonst automatisch „besser“.
  • „Schleife“: wiederholt die Auswahl.
  • Klick in die Wellenform: Abspielposition; ziehen: Bereich auswählen.
  • „B live: aktuelle Einstellungen“: spielt das Original ab und bearbeitet es dabei mit deinen jetzigen Reglern – ideal zum Ausprobieren. „Live-Version speichern“ sichert das Ergebnis.
  • „Mit aktuellen Einstellungen neu berechnen“ erzeugt Spur B neu.
In der App
Seite „Aufnahme & Vergleich“ → Vorher-Nachher-Vergleich
Siehe auch
Aufnahme-StudioKlangbalance & Vorher/Nachher-Werte

Normalisieren, Stille entfernen, Zuschneiden, Export

Einfache Nachbearbeitung der Aufnahme und Export als WAV, FLAC oder MP3.

  • Normalisieren: bringt die Aufnahme auf eine einheitliche Spitzenlautstärke.
  • Stille entfernen: schneidet stille Anfänge und Enden weg.
  • Auf Auswahl zuschneiden: behält nur den markierten Bereich.
  • Export …: speichert die bearbeitete Version als WAV, FLAC oder MP3 – z. B. für Podcast oder Video.
In der App
Seite „Aufnahme & Vergleich“ → Vorher-Nachher-Vergleich
Siehe auch
Aufnahme-Studio

Anzeigen & Diagnose

Pegelanzeige (Eingang & Ausgang)

Zeigt, wie laut dein Signal gerade ist – vor und nach der Bearbeitung.

Der farbige Balken zeigt den mittleren Pegel (grün → gelb → rot), der helle Strich die letzte Spitze. Ganz oben sitzt die Übersteuerungs-LED: sie leuchtet rot, wenn 0 dBFS erreicht wurde, und bleibt an, bis du auf die Anzeige klickst.

In der App
Dashboard → Pegel & Spektrum, Seite „Mikrofon & Geräte“
Siehe auch
Übersteuerung (Clipping)Dezibel (dB) und dBFSAbsenkung (Gain Reduction)

Absenkung (Gain Reduction)

Die orangen Balken zeigen, wie viele dB ein Effekt gerade wegnimmt.

Für Gate, De-Esser, Kompressor, Limiter und Rauschunterdrückung gibt es eigene Absenkungsanzeigen. Sie wachsen von oben nach unten: je länger, desto stärker greift der Effekt ein. Beim Kompressor sind beim Sprechen 3–8 dB typisch, der Limiter sollte nur selten ausschlagen.

In der App
Dashboard → Pegel & Spektrum, Seite „Kompressor & Dynamik“, Signalweg
Siehe auch
KompressorLimiter / Clipping-SchutzPegelanzeige (Eingang & Ausgang)

Übersteuerung (Clipping)

Wenn das Signal 0 dBFS erreicht, wird es abgeschnitten und verzerrt.

Clipping am Eingang entsteht schon im Mikrofon oder Interface – das lässt sich nachträglich nicht reparieren. Senke dann die Hardware-Verstärkung am Gerät. Am Ausgang schützt der Limiter zuverlässig vor Clipping.

Die rote LED oben an der Eingangsanzeige und die Diagnose („Eingang übersteuert“) weisen dich darauf hin.

In der App
Pegelanzeigen, Diagnose
Siehe auch
Digitaler Gain (Eingangsverstärkung)Limiter / Clipping-SchutzPegelanzeige (Eingang & Ausgang)

Spektrum (Analyzer)

Zeigt live, welche Frequenzen in deiner Stimme stecken – original und bearbeitet.

Links tiefe, rechts hohe Frequenzen, oben laut, unten leise. Die graue Linie ist das Original, die farbige Fläche die bearbeitete Stimme. So siehst du zum Beispiel, wie der Hochpass das Rumpeln entfernt oder die Rauschunterdrückung das Grundrauschen absenkt.

In der App
Dashboard → Pegel & Spektrum, Equalizer, Rauschen & Klang
Siehe auch
Frequenz (Hz, kHz)Parametrischer Equalizer

Audio-Auslastung

Wie viel der verfügbaren Rechenzeit die Echtzeit-Bearbeitung braucht.

Für jeden Audio-Block hat der PC nur wenige Millisekunden Zeit. Die Anzeige zeigt den Anteil davon in Prozent. Unter 50 % ist alles entspannt, ab etwa 80 % drohen Aussetzer – dann größere Puffer wählen, eine niedrigere Stufe der Rauschunterdrückung nehmen oder rechenintensive Programme schließen.

In der App
Statuskachel „Audio-Auslastung“ im Dashboard
Siehe auch
Aussetzer (Pufferunterläufe)Puffergröße (Samples)

Aussetzer (Pufferunterläufe)

Zählt kurze Tonaussetzer, wenn der PC mit der Bearbeitung nicht hinterherkommt.

Ein Pufferunterlauf entsteht, wenn ein Audio-Block nicht rechtzeitig fertig wird – man hört ein kurzes Knacken oder eine Lücke. Gelegentliche Einzelne sind harmlos. Häufen sie sich: in den Einstellungen die Puffergröße erhöhen.

In der App
Statuskachel „Aussetzer“ im Dashboard
Siehe auch
Puffergröße (Samples)Audio-Auslastung

Sprachaktivität

Zeigt, ob StudioSound Pro gerade Sprache erkennt.

„Sprache erkannt“ erscheint, sobald deine Stimme erkannt wird, sonst „Stille“. Die Erkennung steuert unter anderem den Auto-Pegel (der nur bei Sprache regelt) und hilft der Diagnose.

In der App
Statuskachel „Sprachaktivität“ im Dashboard
Siehe auch
Auto-Pegel (Vocal Leveler)Mikrofon-Aktivierung / Noise Gate

Diagnose

Prüft laufend dein Setup und erklärt Probleme mit einer konkreten Lösung.

Die Diagnose meldet zum Beispiel:

  • Kein Mikrofon aktiv oder Verbindung verloren
  • Inkompatibles Audioformat
  • Virtuelles Mikrofon nicht installiert oder nicht verbunden
  • Rückkopplungsgefahr oder Monitoring über Lautsprecher
  • Eingang übersteuert, Mikrofon zu leise oder kein Signal
  • Hintergrundgeräusche zu laut, neue Kalibrierung empfohlen
  • Audioaussetzer oder hohe Audio-Auslastung

FEHLER solltest du sofort beheben, WARNUNGEN bald, HINWEISE sind Empfehlungen. Ist alles gut, steht dort „Alles in Ordnung – keine Probleme erkannt“.

In der App
Dashboard → Diagnose
Siehe auch
Übersteuerung (Clipping)Aussetzer (Pufferunterläufe)Windows-Mikrofon-Datenschutz

Einstellungen

Design & Akzentfarbe

Hell, dunkel oder wie Windows – dazu eine eigene Akzentfarbe.

Unter „Aussehen“ wählst du Hell, Dunkel oder „Wie Windows (automatisch)“. Die Akzentfarbe färbt Tasten, Regler und Markierungen; neben den fertigen Farbfeldern gibt es „Eigene Farbe …“. Eigene Farben sind mit Pro (Abo oder Zugang) verfügbar. „Standard“ setzt auf Lila zurück.

In der App
Einstellungen → Aussehen
Siehe auch
Sprache

Sprache

Die App gibt es auf Deutsch und Englisch.

Die Sprache stellst du unter „Einstellungen → Bedienung“ um. Sie gilt sofort für die ganze App.

In der App
Einstellungen → Bedienung
Siehe auch
Design & Akzentfarbe

Mit Windows starten & Hintergrundbetrieb

StudioSound Pro läuft unauffällig im Infobereich weiter – auch ohne geöffnetes Fenster.

  • „Mit Windows starten (im Tray)“: die App startet beim Anmelden minimiert, deine Stimme wird sofort bearbeitet.
  • „Beim Schließen im Hintergrund weiterlaufen“: das Schließen des Fensters beendet die Bearbeitung nicht. Über das Symbol im Infobereich (neben der Uhr) öffnest du das Fenster wieder oder beendest die App.

Tipp Lass beides an – sonst ist in Discord plötzlich kein Mikrofon mehr da, wenn das Fenster zu ist.

In der App
Einstellungen → Windows
Siehe auch
Virtuelles Mikrofon

Audio-Engine (Treiber)

Über welche Windows-Schnittstelle StudioSound Pro Audio aufnimmt und ausgibt.

Standard ist „Windows Audio“ (WASAPI) – für fast alle Geräte richtig. Alternativen wie DirectSound helfen nur bei älteren oder besonderen Geräten. Nach einem Wechsel werden die Geräte neu geöffnet.

In der App
Einstellungen → Audio-Engine
Siehe auch
Abtastrate (Hz)Puffergröße (Samples)

Abtastrate (Hz)

Wie oft pro Sekunde das Audiosignal gemessen wird – 48 000 Hz empfohlen.

Zur Wahl stehen 44 100, 48 000 und 96 000 Hz. 48 000 Hz ist der Standard für Sprache, Video und Streaming und die einzige Rate, mit der die KI-Rauschunterdrückung arbeitet. Lässt sich ein Gerät nicht öffnen, stelle es in den Windows-Soundeinstellungen (Eigenschaften → Erweitert) ebenfalls auf 48 000 Hz.

In der App
Einstellungen → Audio-Engine
Siehe auch
KI (RNNoise) oder Klassisch (DSP)Audio-Engine (Treiber)

Puffergröße (Samples)

Wie viele Samples auf einmal bearbeitet werden: kleiner = weniger Latenz, größer = stabiler.

Zur Wahl stehen 128, 256, 480, 512, 960 und 1024 Samples (bei 48 kHz etwa 2,7 bis 21,3 ms). Kleine Puffer verringern die Verzögerung, brauchen aber einen schnellen PC. Hörst du Knacken oder zählt die Kachel „Aussetzer“ hoch, nimm den nächstgrößeren Wert.

In der App
Einstellungen → Audio-Engine
Siehe auch
LatenzAussetzer (Pufferunterläufe)

Sicherung, Protokolle & Datenordner

Alle Einstellungen als Datei sichern und wiederherstellen; Protokolle für den Support.

  • „Sicherung erstellen …“ speichert Einstellungen, Presets und Profile in einer Datei – praktisch vor einem PC-Wechsel.
  • „Sicherung wiederherstellen …“ spielt sie wieder ein.
  • „Protokollordner öffnen“ zeigt die Diagnoseprotokolle (ohne Sprachinhalte), falls der Support danach fragt.
  • „Datenordner öffnen“ zeigt, wo StudioSound Pro seine Daten ablegt.
In der App
Einstellungen → Daten & Diagnose
Siehe auch
Cloud-Sicherung

Konto, Lizenz & Updates

Konto & Anmeldung

Mit deinem Konto meldest du dich in der App an – per E-Mail oder im Browser mit Google/Discord.

Melde dich mit derselben E-Mail-Adresse an, mit der du dich auf studiosoundpro.de registriert hast. Alternativ „Im Browser anmelden“ für Google oder Discord. Ist die Zwei-Faktor-Anmeldung aktiv, fragt die App nach dem Code. Dein Passwort wird nie auf dem PC gespeichert – nur ein sicheres Anmelde-Token.

In der App
Seite „Konto & Lizenz“ → Konto
Siehe auch
Lizenz & FreischaltungAbo, Testphase & Kündigung

Lizenz & Freischaltung

Dein Abo schaltet die App automatisch über dein Konto frei – der Lizenzschlüssel ist nur die Reserve.

Bist du mit dem Konto angemeldet, für das ein Abo oder ein Testzugang besteht, wird die App automatisch freigeschaltet. Der Lizenzschlüssel aus der Kauf-E-Mail ist nur nötig, falls das einmal nicht klappt.

  • Eine Lizenz gilt für einen PC. „Dieses Gerät freigeben“ löst die Bindung, damit du auf einem anderen PC weitermachen kannst.
  • Ohne Internet läuft die App bis zu 3 Tage weiter, dann ist eine kurze Online-Prüfung nötig.
  • „Lizenz aktualisieren“ fragt den aktuellen Stand sofort ab.
  • Geschenk-Codes (GIFT-…) löst du unter „Geschenk-Code einlösen“ ein.
In der App
Seite „Konto & Lizenz“ → Lizenz
Siehe auch
Abo, Testphase & KündigungKonto & Anmeldung

Abo, Testphase & Kündigung

24 Stunden kostenlos testen, danach Monats- oder Jahresabo – jederzeit kündbar.

Nach der Registrierung kannst du StudioSound Pro 24 Stunden kostenlos testen. Danach gibt es das Monats- oder Jahresabo, bezahlt per Karte, Apple Pay, Google Pay oder Link über Stripe oder mit PayPal.

Kündigen geht jederzeit zum Ende der bezahlten Laufzeit – bis dahin bleibt alles freigeschaltet. Den Stand siehst du in der App unter „Abo“ und auf der Website unter „Mein Konto“.

In der App
Seite „Konto & Lizenz“ → Abo, Website → Mein Konto
Siehe auch
Lizenz & Freischaltung

Cloud-Sicherung

Gleicht Einstellungen, Presets und Mikrofonprofile verschlüsselt zwischen deinen PCs ab.

Eingeschaltet sichert die App deine Einstellungen, eigenen Presets und Mikrofonprofile verschlüsselt in deinem Konto und gleicht sie zwischen deinen PCs ab. „Jetzt abgleichen“ startet den Abgleich sofort. Aufnahmen und das Mikrofonsignal werden nie hochgeladen. Die Funktion ist freiwillig und standardmäßig aus.

In der App
Seite „Konto & Lizenz“ → Cloud-Sicherung
Siehe auch
Sicherung, Protokolle & DatenordnerLokale Verarbeitung & Datenschutz

Updates

Neue Versionen werden geprüft, geladen und mit einem Klick installiert.

StudioSound Pro sucht regelmäßig nach Updates; „Nach Updates suchen“ prüft sofort. Ist eine neue Version da, erscheint „Update verfügbar“ in der Live-Leiste. Vor der Installation prüft die App die digitale Signatur und Unversehrtheit der Datei – manipulierte Updates werden abgelehnt. „Installieren & neu starten“ aktualisiert und startet die App automatisch neu; deine Einstellungen bleiben erhalten.

In der App
Seite „Konto & Lizenz“ → Updates, Taste in der Live-Leiste
Siehe auch
Lizenz & Freischaltung

Feedback & Bewertung

Schick uns Ideen, Fehler oder Lob direkt aus der App.

Wähle die Art (Idee, Fehler, Lob, Sonstiges), optional eine Sternebewertung, beschreibe es kurz und sende es ab. Bei Fehlern hilft: was hast du gemacht, was ist passiert? „Bewertung schreiben“ öffnet die öffentliche Bewertung auf der Website.

In der App
Seite „Konto & Lizenz“ → Feedback

A–Z-Index

Tippe doppelt oder ziehe mit zwei Fingern zum Zoomen Doppelklick oder Mausrad zum Zoomen, ziehen zum Verschieben